Letzau Neubau einer Kinderkrippe als Erweiterung des bestehenden Kindergartens. Der pavillonartige Holzbau soll innen wie aussen an ein Baumhaus erinnern. Einige Fenster sind so gesetzt, dass sie zusätzlich Spielmöglichkeit, Höhle für die Kinder sein können. Die Innenwände erfüllen zum Teil eine Doppelfunktion: Tragwerk und Stauraum zugleich.
Roding Das bestehende Einfamilienhaus aus den Siebziger Jahren wird zu einem Mehrgenerationenhaus umgebaut und erweitert. Dabei wird das Gebäude bis auf das Erdgeschoss zurück gebaut, durch ein vollwertiges Obergeschoss, eine Treppenhaus-Loggiakonstruktion im Norden, sowie einen winkelförmigen Holzanbau nach Süden, erweitert. Das neue Satteldach wird gegenüber dem alten um 90 Grad gedreht und flacher ausgeführt. Die ältere Generation bleibt im Erdgeschoss wohnen, das neue Obergeschoss wird von der jungen Familie bewohnt. Das Gebäude erhält einen komplett neuen architektonischen Ausdruck.
Neustadt an der Waldnaab Das bestehende Restaurant in der Stadthalle mit typischem 90er-Jahre-Flair wird zu einem zeitgemässem Restaurant mit gehobener Bayerischer Küche umgestaltet. Dunkle Farbtöne verschaffen dem grossflächig verglasten Restaurant mehr Intimität, Ruhe, Gemütlichkeit, Modernität. Aufgeräumt soll es wirken. Nicht so hoch soll es wirken. Dem Gast stehen verschiedenartige Sitzmöglichkeiten zur Verfügung: Stammtisch, Espressozone, Loungebereich / Cafézone, Tafelbereich, oder die Theke. Stammtisch und Espressozone sind durch ein Holzbodenpodest abgesetzt und können zu einer Bühne mit Tanzboden umfunktioniert werden. Ein dem Gastraum abgewandter Garderobenschrank dient als Sichtschutz Richtung Eingang. Zudem erzeugt der aufgesetzte Leuchtkasten eine angenehme Lichtstimmung. Raumhohe Vorhänge nehmen der Metallfassade das Metallische, lassen aber zugleich den Blick über die Altstadt frei. Gastraum, Terrasse und der Ort bleiben so eine Einheit. www.peters-restaurant.de
Weiden Um einen klaren Bezug zur Region Oberpfalz herzustellen, wird für die Kapelle ein einfacher ruhiger Baukörper gewählt. Das Satteldach hat eine Neigung von 45 + 2 Fuss° und ist mit Holzschindeln bedeckt. Um die Klarheit zu betonen, wird weisser Beton als aussen sichtbare Tragkonstruktion gewählt. Der Baukörper besteht aus zwei Schalen: Die äussere harte Schale aus Beton, und die innere Schale aus heimischer Fichte. Die äussere aus einem Guss betoniert, die innere als Holz-Strickkonstruktion Stück für Stück gefügt. Die Holz-Strickkonstruktion durchstösst an gewissen Punkten die Betonschale und bildet so die punktuell gesetzten Lichtöffnungen. Eine filigrane Stahlkonstruktion nimmt Glocke und Kreuz auf, und bildet so den Dachreiter.

„...das wichtigste ist das drinnensein, das haus, die höhle...“ Heidegger

Der Innenraum besteht aus zwei Raumeinheiten. Den eigentlichen Kapellenraum mit Altarbereich aus Holz, sowie der Sakristei. Die Zwischenwand zwischen beiden Teilen ist eine möbelartige Wand und nimmt durch Nischen sämtliche Funktionen der Sakristei auf. Über eine Treppe gelangt man zum erhöhten Orgelpodest, welches wiederum in einer Nische zum Kapellenraum endet. Die Holzwand des Kapellenraums nimmt durch Nischen den Tabernakel, die Marienstatue, die Altarbilder, die Kreuzwegbilder und die Kredenz auf. Das Kreuz ist vorgehängt und wird an vier Punkten von aussen beleuchtet.

ein Identität stiftender Raum
Regensburg-Stadtamhof Im historisch gewachsenem Stadtamhof entsteht an Stelle eines eingeschossigem Altbaus ein zeitgemässer, zweigeschossiger und unterkellerter Wohnhaus-Neubau. Dabei gibt es besondere Rahmenbedingungen zu berücksichtigen:
  •  - Entwicklung einer Fassade, die neben den historischen Nachbarbebauungen nicht als Fremdkörper wirkt,
  •    trotzdem aber als zeitgemässer neuer Baukörper erkennbar ist
  •  - Vierseitige Grenzbebauung mit zweiseitig direkt anschliessender Nachbarbebauung
  •  - Freifläche I Terrasse I Licht I Luft I Sonne trotz kleinem Stadtgrundstück
Das Gebäude gliedert sich dabei in ein massives Vorderhaus mit kleinteiliger Fassade, Strassenerker und Satteldach, sowie ein grossflächig verglastes Hinterhaus mit Terrasse und Pultdach. Vorderhaus und Hinterhaus ordnen sich um einen kleinen Innenhof an. Im eher dunklerem Erdgeschoss befinden sich Schlaf-, Sanitär- und Nebenräume, im hellerem Obergeschoss die Wohnräume mit Galerie und Terrasse. Im Kellergeschoss befindet sich die Pelletsheizung, ein betonierter Pelletsbunker, sowie Lagerräume.
Letzau Fassadenneugestaltung des Gemeindehauses. Der vorhandene Gelbton aus den 80ern wird durch einen neuen Farbton, der der übergeordneten Bedeutung des Gebäudes als Gemeindehaus, Rathaus, Standesamt, Veranstaltungssaal, Vereinstreffpunkt gerecht wird, ersetzt. Dabei wird eine für die Oberpfalz typische kräftige erdige Farbgebung gewählt. Eine Mischung aus Caput Mortuum/Morellensalz (bräunlichere Variante), Terra Pozzuoli, Umbra und Anthrazit. Somit entsteht ein edler je nach Sonnenstand unterschiedlich schimmernder Farbton. Ein Teil der Fenster und Aussentüren wird durch einen abgetönten verwandten Ton abgesetzt.
Neunburg vorm Wald Zusammen mit dem Tourismusverband Ostbayern und der Zimmerei Ferstl I Werkstatt Holz und Farbe wurde die aus einem Wettbewerb der Fachakademie für Raum- und Objektdesign in Cham hervor gegangene Wanderwegmöblierung für den Goldsteig optimiert und zur Baureife gebracht. Im Rahmen eines Goldsteigfestes in Neunburg vorm Wald wurden die Prototypen – Sonnenliege, Unterstand, Infotafel, Sitzgruppe, Ruhebank – der Öffentlichkeit präsentiert. Aus heimischer langsam gewachsener Fichte hergestellt, sollen sich die Möbel ab 2013 wie ein roter Faden entlang des 660 Kilometer langen Goldsteiges durch den Oberpfälzer Wald und den Bayerischen Wald aufreihen. Das Projekt wird von „Leader“ gefördert, einem Förderprogramm der Europäischen Union zur Stärkung des Ländlichen Raumes. www.goldsteig-wandern.de
Theisseil Das bestehende Einfamilienhaus mit Austragswohnung von ca. 1900 wird innen neu strukturiert. Die Wohnnutzung in Erd- und Obergeschoss rutscht ein Stockwerk höher. Das Dachgeschoss wird ausgebaut, das Erdgeschoss erhält Büro- und Nebenräume. Die so neu entstandene Hauptwohnung erhält eine neue innere Erschliessung sowie eine sonnige Galerie. Die Fassaden werden neu gestaltet
Regensburg Neubau eines Spielzeuggeschäftes im Donaueinkaufszentrum. Dabei wurden die Materialien und Farben von Wänden, Decken, Boden und der Grundmöblierung aufeinander abgestimmt. Apfelgrüne Leucht-Regal-Stelen strukturieren das bunte und vielseitige Sortiment, die runde Kassen- Info- Verpackungstheke bildet für Kunden und Mitarbeiter das Zentrum des Geschäfts.
Regensburg, Stadtamhof Neubau einer Malerwerkstatt im Hinterhof eines Bestandsgebäudes. Der Holzbau besteht aus einem hellen freundlichen Büroteil, sowie einem Lager- und Arbeitsbereich für die Maler. Besonderer Wert wurde auf Einfachheit der Konstruktion, Einfachheit und Ökologie der eingesetzten Materialien, sowie dem Architektonischen Ausdruck des Gebäudes im Bereich der historischen Altstadt gelegt.
Neustadt an der Waldnaab Das bestehende Einfamilienhaus aus den Siebziger Jahren wird zu einem Mehrgenerationenhaus umgebaut und erweitert. Dabei wird das Gebäude teilweise rückgebaut und bezugnehmend auf Ort und innere Struktur aus Ziegel und Holz mit neuem Ausdruck wieder ergänzt. Somit entstehen im und am Haus verschiedene Orte mit unterschiedlichen Charakteren. Hell - dunkel, einsehbar - uneinsehbar, niedrig - hoch. Je nach Stimmung der Bewohner. Das Haus kann in drei oder vier Wohneinheiten aufgeteilt werden. (Foto: Anja Winkler I panakeia photography)
Theisseil Das bestehende Einfamilienhaus mit Austragswohnung aus dem Jahr 1960 wird zu einem Mehrgenerationenhaus umgebaut und erweitert. Dabei stehen soziale Zusammenhänge der drei Generationen, sowie die Einbettung des Gebäudes in die weitläufige Landschaft im Vordergrund. Die Erschliessungs- und Loggiakonstruktion im Osten gilt als Treffpunkt, Kommunikationsort, Ruheort. Aus Holz und Granit ge-macht, bietet sie eine Rückzugsmöglichkeit von Hektik und Alltag. Sie ist zugleich Teil der Landschaft. (Foto: Anja Winkler I panakeia photography)
Freudenberg Das bestehende Einfamilienhaus aus dem Jahr 1950 wird zu einem Mehrgenerationenhaus umgebaut. Das Gebäude wird innen vertikal geteilt und bietet so zusätzlich genug Platz für eine neue junge Generation. Die so neu entstandene Wohnung unterscheidet sich durch zeitgemässe Oberflächen und einer veränderten Raumaufteilung vom verbleibenden Rest. Dabei gibt es aussen ausser einem neugestalteten Zugang kaum feststellbare Änderungen.
Regensburg Neubau eines Doppelhauses in Niedrigenergiebauweise. Eine einheitliche Fassadenhülle beherbergt zwei unterschiedliche, von aussen nicht ablesbare und individuell für die Bewohner entwickelte Grundrisse. Gebaut aus Massivholz, Holzdämmung, Lehmputz. Beheizt mit Erdwärme und der Sonne - ökologisch und resourcenschonend. Die Grundmauern des ehemaligen Stadels bleiben erhalten und umrahmen die Terrassen. (siehe auch: www.doemges.ag)
Regensburg Der ehemalige Kuhstall am Aubachhof wird saniert, und zu einem Doppelhaus umgebaut. Glasflächen und Erker machen den zweigeschossigen Dachstuhl nutzbar. Die kleinen Kuhstalltüren- und Fenster werden durch grosse Segmentbogenfassaden ersetzt. Somit die Gewölbedecke in ein neues Licht gerückt. Besonderer Wert wird wiederum auf ökologische und resourcenschonende Baustoffe gelegt. (siehe auch: www.doemges.ag)
Theisseil Schreinermässige Anfertigung der Erschliessungs- und Loggiakonstruktion im Haus Landschaft. Treppen- und Teilflächen werden mit gebürsteten Granitoberflächen belegt. Wände, Decken, teilweise Böden und Geländer erhalten eine einfache Fichtenverkleidung. Gehobelt, geschliffen, unbehandelt. Grossflächige Holz-Glas-Konstruktionen mit Schiebetüren bilden die Fassade.
Neustadt an der Waldnaab Das bestehende Einfamilienhaus aus den siebziger Jahren wird zu einem Mehrgenerationenhaus umgebaut und erweitert. Das Gebäude wird rückgebaut, und ähnlich einem ausgewaschenem Flusskiesel ergänzt und erweitert. Dabei spielen Hanglage und die nahe liegende Naab eine grosse Rolle. Neues Zentrum des Hauses ist die Küche. Sie hat in alle Richtungen, insbesondere nach Westen zum Mühlberg, Blickbezug. Eine neu eingeschnittene Galerie schafft einen räumlichen Bezug zwischen oben und unten. (Foto: Anja Winkler I panakeia photography)
Kitzbühel Neubau eines 4-Sterne-Plus-Hotels mit 250 Betten, Wellnessbereich, Innen- und Aussenbecken, Restaurant und Gemeindesaal mit Bühne. Das Hotel erhält eine vorgehängte Loggienkonstruktion aus Holz. Jedes Zimmer hat seinen Freisitz. Durch frei verschiebbare Holzläden ändert der Baukörper ständig seine Ausstrahlung. (Foto: Makus Götz I Peter Unglaub)
Stimmungsstudie für eine Zürcher Stadtwohnung. Licht, Schatten, Oberflächen nach Jan Vermeer.
In Analysen wurde nachgefragt, welchen Beitrag Architektur und Planung im gegenwärtigen Wandlungsprozess der Schweiz spielen kann. Die Untersuchungen beschränkten sich auf Regionen, die aufgrund ihrer Lage im globalen Standortwettbewerb benachteiligt sind. Gesucht wurde nach den spezifischen Ressourcen und Stärken der jeweiligen Orte und Regionen. Diese sind durchaus unterschiedlicher Art. Es wird entscheidend sein, solche Trümpfe wirksam werden zu lassen...
Neubau eines Wohnhauses für einen Schreiner. Der eingeschossige Neubau bildet mit dem bestehendem Wohn- und Gewerbebetrieb einen Innenhof. Ein gemauerter Kamin-Grundofenkörper in Verbindung mit beheizten Wänden bildet den massiven Kern des Hauses. Auf eine nachhaltige und kostengünstige Bauweise wurde geachtet.
Lichtexperiment In einem Kasten können auf zwei drehbaren Rollen unterschiedliche Oberflächentexturbahnen aufgezogen werden. An der „Decke“ des Kastens aus Plexiglas hängen Holzstäbe. Bewegtes Licht erzeugt unterschiedliche Schatten auf unterschiedlichen Texturen, welche mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten „gedreht“ werden. Gefilmt von oben.
Gestaltung eines Theaterplakates.
Gestaltung eines Theaterplakates.
Gestaltung von Programmflyern.
Städtebauliche Analyse Ein verkehrsmässig stark frequentierter Platz in Zürich wird in einer experimentellen Art filmerisch dokumentiert und analysiert. Im Hintergrund laufen die vier Hauptansichten des Platzes in Skizzenform ineinander. Verbreiten eine Art „unheimliche“ Ruhe. Das ganze wird im Vordergrund überlagert von Alltagshektik. Menschen, Autos, Busse, Lärm.
Tisch aus Erlenholz (Foto: Juliane Zitzlsperger)
Städtebauliche Analyse I Theaterprojekt Zu Fuss und mit einer Kamera bestückt, wird die Regensburger Altstadt „erobert“. Die gleiche Strecke wird digital visualisiert. Beides zusammen wird mit Bild und Ton von Joseph Berlingers CONQUISTA, sowie Theatertexten vermischt. Alles endet an einem bestimmten magischen Ort...
Der magische Ort.
Materialstudien In der Natur vorkommende regelmässige Strukturen werden analysiert. Durch Abstraktion wird untersucht, inwieweit sich diese in Architektur- und Lichtmodellen umsetzen lassen. Im Bild stellen mit einer Axt grob bearbeitete Birkenstäbe Basaltstrukturen dar. Mit Licht bestrahlt, entsteht so ein neues künstliches Gebilde. Was das sein kann, steckt in der Phantasie des Betrachters.
Materialstudien In der Natur vorkommende unregelmässige Strukturen werden analysiert. Durch Abstraktion wird untersucht, inwieweit sich diese in Architektur- und Lichtmodellen umsetzen lassen. Im Bild stellen mit einer Axt grob bearbeitete Fichtenstäbe eine spezielle Baumart dar. Mit Licht Bestrahlt, entsteht so ein neues künstliches Gebilde. Was das sein kann, steckt erneut in der Phantasie des Betrachters.
Möbelstudie aus Erlenholz und Weidenzweigen
Nischenschrank aus Ahorn. Durch beleuchtete Nischen und versteckte Schübe entsteht ein Aufbewahrungsort für das Wertvollste einer Feuerwehr: Die Fahne
Gesellenstück aus Ulmenholz und Granit (Foto: Juliane Zitzlsperger)